deutschenglishfrancais Vallehermoso La Gomera
Gomera
  Isla de la Gomera
Entdecken Sie den grünen Norden von La Gomera
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Es muss nicht immer Valle Gran Rey sein: Vallehermoso ist der ideale Urlaubsort für Ruhe Suchende und Wanderfreunde, die abseits ausgetretener Pfade die schönste Zeit des Jahres verbringen möchten. Das "liebliche Tal" im Norden der Kanareninsel La Gomera, ein Geheimtipp mit Herz - zum Wandern und Natur erleben, zum Ausruhen und Entspannen.

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Vallehermoso, das liebliche Tal auf La Gomera

Dorfplatz von Vallehermoso, La Gomera
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Die Straße schlängelt sich über Serpentinen Stück für Stück ins Tal hinunter. Ein von Bergen, Wald und rauher Küste natürlich begrenztes, immergründes Tal begrüßt seine Besucher. Als Wächter ragt über dem Dorf der mächte Roque Cano auf, ein freierodierter Vulkankern und Wahrzeichen der Gemeinde.


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Der Pico del Teide scheint zum Greifen nah, aber von der betriebsamen Geschäftigkeit Teneriffas ist hier nichts zu spüren. Fast scheint es, als seien die Jahre an Vallehermoso vorüber gegangen, ohne Spuren zu hinterlassen. Die Zeiten, da die Gemeinde ihren Wohlstand aus der Bewirtschaftung des fruchtbaren Ackerbodens ziehen konnte, sind zwar endgültig vorbei, und die kleinen Supermärkte, Restaurants, Banken sowie ein Internetcafé versichern dem Reisenden, das 21. Jahrhundert nicht verlassen zu haben. Doch die Bewohner des Dorfes begegnen den Errungenschaften der Moderne mit Gelassenheit: Stets ist genug Zeit für ein Schwätzchen, und der Reisende wird mit freundlicher Neugier empfangen.
Blick auf den Pico del Teide, Teneriffa

Sonnenaufgang mit Blick auf den Pico del Teide, Teneriffa


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Nationalpark Garajonay, La Gomera

Nationalpark Garajonay, La Gomera
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Im Süden gleich hinter der Dorfgrenze zieht sich das grüne Herz Gomeras die Hänge hinauf: Der Nationalpark Garajonay, seit 1986 Unesco-Weltnaturerbe, entstand bereits im Tertiär und ist heute Europas ältester und zugleich letzter Urwald. Der Garajonay ist ein Märchenwald: Knorrige Baumheide kämmt das Wasser aus den Passatwolken, Flechten, Moose, Farne bedecken Boden und Stämme, immergrüne Lorbeerbäume beschatten den Wald.


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Die zerklüftete, raue Nordküste begründete einst die Abgeschiedenheit des Ortes. Der Atlantik donnert gegen den Strand, und nur das Castillo del Mar, einst eine Bananenverladestation, das heute vor grandioser Naturkulisse als Café und Kulturzentrum dem Meer trotzt, zeugt von früheren Versuchen, das Dorf über den Seeweg mit der Außenwelt zu verbinden. Daneben lockt der ganzjährig geöffnete parque marítimo Sonnenhungrige und Wasserratten mit Meerwasserpools und Restaurant.

Sommer 2005: Grausiger Fund am Strand von Vallehermoso. Nach einem kleinen Bergsturz fand man eine Höhle voller menschlicher Knochen... Schnell verbreiten sich im Dorf die wildesten Gerüchte: Handelte es sich um die Überreste von Piraten aus dem 18. Jahrhundert, oder gar um ein Massengrab von Opfern des Franco-Regimes? Herbeigerufene Archäologen der Universität von Gran Canaria fanden die Lösung. Es handelt sich um eine zeremonielle Begräbnisstätte der Ureinwohner von La Gomera, mindestens 1500 Jahre alt. Und wieder ist Vallehermoso um eine Attraktion reicher...
Parque maritimo am Strand von Vallehermoso, La Gomera

Castillo del Mar am Strand von Vallehermoso, La Gomera

Sensationeller Ausgrabungsfund am Strand von Vallehermoso, La Gomera


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